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Auszug - Erneute Beratung über die Straßenbaumaßnahme Bauernende in Weddersehl - Vor-Ort-Termin mit dem Planer Hr. Schulz (ca. 16:30 Uhr)  

7. Sitzung des Umwelt-, Planungs- und Bauausschusses
TOP: Ö 5
Gremium: Umwelt-, Planungs- und Bauausschuss Beschlussart: (offen)
Datum: Mi, 17.04.2013 Status: öffentlich
Zeit: 16:00 - 21:35 Anlass: Sitzung
Zusatz: Treffen um 16:00 Uhr in Allersehl zur Bereisung. Um 16:30 Uhr ist ein Vor-Ort-Termin am Bauernende in Weddersehl mit dem Planer Hr. Schulz geplant. Anschließend wird die Bereisung fortgesetzt. Die Beratung der Ergebnisse findet im Anschluss an die Bereisung im Allersehler Hof statt (Beginn voraussichtlich nicht vor 19:00 Uhr).


Herr Schulz und Herr Schwieger vom Planungsbüro Schulz und Partner erläutern vor Ort erneut die Einzelheiten des geplanten Neubaus und warum aus technischer Sicht eine Sanierung nicht sinnvoll ist.

 

Gegen den Vorschlag von Ratsherrn Joachim Cohrs, lediglich die Asphaltschicht abzufräsen und das darunter liegende Kopfsteinpflaster zu belassen um darauf eine neue Asphaltschicht aufzubringen, werden von Herrn Schulz und Herrn Schwieger erhebliche Bedenken vorgebracht.

Da das Kopfsteinpflaster ganz offensichtlich sehr uneben ist und aus relativ kleinen Steinen besteht, ist davon auszugehen, dass beim Abfräsen ein großer Teil davon heraus gerissen und damit keinen vernünftigen Untergrund mehr bieten würde.

Außerdem wird die Haltbarkeit der Straße sehr kritisch gesehen, wenn nicht ein grundhafter Ausbau der Straße in einer angemessenen Stärke erfolgt, da auf dieser Straße regelmäßig Schwerlastverkehr liegt (Anlieferung Zimmerei Kaiser).

Auch die Problematik der Entwässerung kann aus Sicht der Fachleute nur durch den Einbau eines Regenwasserkanals im Zuge eines Neubaus gelöst werden.

 

Stellv. GD´in Ilka Bauke berichtet von einem Telefonat mit der Rechtsanwältin Frau Manthei.

Es ging dabei um die Frage was passiert, wenn ein Anlieger dagegen klagt, dass die Verkehrsanlage lediglich bis zur Kreuzung „Am Teich“ reicht und ein Gericht bestätigen sollte, dass die Verkehrsanlage bis zum Wiesenweg weiterführt. Kann es sein, dass die Gemeinde dann die Gesamtkosten alleine tragen muss?

Hierzu führte Frau Manthei aus, dass dann eine Neuveranlagung möglich ist, bei der auch die Anlieger des weiteren Abschnitts mit veranlagt werden müssen.