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Vorlage - Hkb/066/17  

Betreff: Grenzfestellung in der Gemarkung Hankensbüttel;
Feststellung einer nicht mehr vorhandenen Grabenfläche III. Ordnung
Status:öffentlich  
Beratungsfolge:
Umwelt-, Planungs- und Bauausschuss
12.09.2017 
Sitzung des Umwelt-, Planungs- und Bauausschusses der Gemeinde Hankensbüttel geändert beschlossen   
Verwaltungsausschuss
Rat der Gemeinde Hankensbüttel
28.09.2017 
Sitzung des Rates der Gemeinde Hankensbüttel geändert beschlossen   
Anlagen:
Kartenauszug
Katasterauszug

Beschlussvorschlag:

Der Graben ist als Ausgleichsfläche zu nutzen und in Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde und der Unteren Wasserbehörde des Landkreises Gifhorn zu bepflanzen.

 


Sachverhalt:

Nördlich der L 280 Richtung Masel befindet sich ein Graben, welcher als Graben III. Ordnung deklariert ist. Bei einem Vor-Ort-Termin mit dem Katasteramt Gifhorn wurde festgestellt, dass dieser Graben schon seit Jahrzehnten nicht mehr besteht und von den anliegenden Landwirten beackert wird. Es gibt keine Anzeichen mehr dafür, dass es dort einen Graben gab. Eine Wiederherstellung des Grabens ist nicht erforderlich. Es gibt bei den anliegenden Flächen keine Oberflächenwasserprobleme, eine Versickerung ist gegeben. Ein eventuelles Ableiten des Wassers Richtung Hankensbüttel könnte eher zu weiteren Problemen im Ort führen. Zu klären ist, was mit dieser Fläche geschehen soll. Folgende Möglichkeiten werden vorgeschlagen:

 

  1. Ein Verkauf an die jeweilig angrenzenden Anlieger zu einem Preis von 3,00 €/m² (Ackerlandpreis), was bei einer Fläche von 3.818 m² einen Gesamtverkaufspreis von 11.454,00 € ausmachen würde. Hierbei ist aber zu berücksichtigen, dass diese Fläche nicht als Ganzes verkauft werden kann. Die anliegenden Ackerflächen haben verschiedene Eigentümer. Ein Verkauf würde großen Aufwand bedeuten (Vermessung, Kaufverträge, Kaufnebenkosten, etc.). Noch ist nicht klar, ob die Anlieger die kleinen Flächen für die verhältnismäßig hohen Kaufnebenkosten kaufen würden.
  2. Die Fläche wird als Ausgleichsfläche genutzt und mit Büschen/Bäumen bepflanzt. Dies würde unter anderem das Landschaftsbild aufwerten und Möglichkeit für die Ansiedlung von Tieren (Vogelnester) bieten. Diese Maßnahme würde sicherlich von der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Gifhorn unterstützt werden. Zu berücksichtigen ist dabei aber, dass dies eine Behinderung für die Landwirtschaft darstellen würde.
  3. Der nicht mehr vorhandene Graben bleibt als Graben III. Ordnung deklariert und wird stillschweigend von den anliegenden Landwirten weiter beackert.

 

Bei Variante 1 & 2 muss der Graben bei der Katasterbehörde als Graben III. Ordnung ausgetragen werden. Dies geschieht dann in Zusammenarbeit mit der Unteren Wasserbehörde des Landkreises Gifhorn.

 


Finanzielle Auswirkung:

einmalig ca. jährlich folgend ca.

 


Anlagen:

Kartenauszug

Katasterauszug

 

Anlagen:  
  Nr. Name    
Anlage 1 1 Kartenauszug (1880 KB)    
Anlage 2 2 Katasterauszug (1117 KB)