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Bestattung

Allgemeine Informationen

Die Bestattung ist grundsätzlich frühestens 48 Stunden nach Eintritt des Todes möglich. Leichen sollen innerhalb von acht Tagen seit dem Eintritt des Todes bestattet oder eingeäschert worden sein. Sie können erd- oder feuerbestattet werden. Urnen sind innerhalb eines Monats nach der Einäscherung beizusetzen. Mit Ausnahme der Seebestattung besteht für alle Bestattungen in Niedersachsen gesetzlicher Friedhofszwang.

Bei einem Todesfall haben Sie als Ehegattin oder Ehegatte bzw. als Verwandte/r des Verstorbenen die Pflicht, unverzüglich einen Arzt zu verständigen. Dieser nimmt die Leichenschau vor und stellt eine Todesbescheinigung aus, die Sie unverzüglich dem Standesamt zuleiten müssen.

Zur Bestattung verpflichtet sind in dieser Reihenfolge: Ehegatte oder eingetragener Lebenspartner, Abkömmlinge (Kinder, Enkelkinder), Vorfahren (Eltern, Großeltern) und Geschwister.

An wen muss ich mich wenden?

Für bestattungsrechtliche Fragen stehen vorrangig die unteren Gesundheitsbehörden zur Verfügung, die bei der Region Hannover, den Landkreisen (mit Ausnahme der Landkreise Göttingen und Lüchow-Dannenberg) und den Städten Braunschweig, Delmenhorst, Emden, Göttingen, Oldenburg, Salzgitter, Wilhelmshaven und Wolfsburg eingerichtet sind.
Friedhofsträger können in Niedersachsen nur staatliche oder kirchliche Gemeinden sein. Einzelne Gemeinden bieten die Möglichkeit einer Urnenbeisetzung auf einem Waldfriedhof an.
Krematorien (Feuerbestattungsanlagen) können in Niedersachsen auch von privaten Trägern betrieben werden.

Die SG Hankensbüttel ist für folgende Friedhöfe zuständig: Allersehl, Alt Isenhagen, Dedelstorf, Emmen, Langwedel, Masel, Oerrel, Repke, Schweimke, Wettendorf, Wierstorf.

Rechtsgrundlage

Gesetz über das Leichen-Bestattungs- und Friedhofswesen (BestattG)

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