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Geburtsurkunde / Geburtsregister

Allgemeine Informationen

Wenn Sie ein Kind geboren haben, muss dessen Geburt beim Standesamt angezeigt werden. Dies geschieht in der Regel mit Hilfe der Einrichtung, in der das Kind zur Welt kommt oder der Hebamme, die die Geburt zu Hause begleitet. Als Eltern haben Sie dafür zu sorgen, dass die Meldung erfolgt.

Im Geburtsregister werden folgende Daten beurkundet:

- die Vor- und Familiennamen der Eltern, Wohnort, im Falle ihres Einverständnisses ihre rechtliche Zugehörigkeit oder Nichtzugehörigkeit zu einer Religionsgemeinschaft, die Körperschaft des öffentl. Rechts ist sowie ihre Staatsangehörigkeit, wenn sie nicht Deutsche sind und ihre ausländische Staatsangehörigkeit nachgewiesen ist,

- Ort, Tag und Stunde der Geburt, das Geschlecht und die Vor- und den Familiennamen des Kindes,

- der Vor- und Familienname des Anzeigenden, sein Beruf und Wohnort.

Auf der Grundlage der im Geburtsregister vorgenommenen Beurkundung kann der Standesbeamte auf Antrag eine Geburtsurkunde ausstellen.

Mutter des Kindes ist die Frau, die das Kind geboren hat.

Vater des Kindes ist bei einer verheirateten Mutter der Ehemann. Ist das Kind nach dem Tod des Ehemannes geboren, gilt dieser Mann als Vater, sofern die Geburt innerhalb von 300 Tagen nach dessen Tod stattfand. Ist die Mutter geschieden und das Kind nach Rechtskraft des Scheidungsurteils geboren, gilt der frühere Ehemann nicht als Vater des Kindes.

Ist die Mutter zum Zeitpunkt der Geburt nicht verheiratet, kann bei der Geburtsbeurkundung ein Mann nur dann als Vater eingetragen werden, wenn dieser die Vaterschaft bereits anerkannt hat. Andernfalls trägt das Standesamt den Vater nachträglich in das Geburtenbuch ein.

An wen muss ich mich wenden?

An Ihr Standesamt.

Rechtsgrundlage


§§ 1591- 1594 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB), §§ 18 ff Personenstandsgesetz (PStG)

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